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4. Juni: Peking kämpft auch in Hongkong gegen die Erinnerung

Am vergangenen Freitag erhielt der chinesische Menschenrechtsaktivist Wang Aizhong einen unangenehmen Anruf. Jemand teilte ihm mit, sein Auto sei beschädigt worden. Er solle sofort zum Fahrzeug kommen, um den Schaden zu begutachten. Wang folgte der Aufforderung und musste feststellen, dass es in Wahrheit gar keinen Blechschaden gegeben hatte. Stattdessen lief er einer Gruppe von Polizeibeamten in die Arme, die ihn umgehend in Gewahrsam nahm. Kurz darauf durchsuchten die Beamten seine Wohnung und konfiszierten 29 Bücher, zwei Computer und ein Mobiltelefon. Auch Wangs Ehefrau wurde zum Verhör zitiert und zu den Kontakten ihres Mannes befragt. Er selbst ist seitdem verschwunden.

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