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Teure Rohstoffe gefährden Wachstum

China kämpft mit den rasant steigenden Preisen von Rohstoffen. Metalle, Erze, Rohöl – alles ist extrem teuer geworden. Der Preisanstieg belastet die Industrie im Land, die nach dem Ende der Pandemie eigentlich wieder auf Hochtouren laufen sollte. Peking wird daher Anfang Juli insgesamt 100.000 Tonnen Lagerbestände an Nichteisen-Metallen freigeben. Die Behörde für Lebensmittel und Strategische Reserven teilte mit, dass sie am 5. und 6. Juli 20.000 Tonnen Kupfer, 30.000 Tonnen Zink und 50.000 Tonnen Aluminium öffentlich versteigern werde. Kupfer und Zink werden demnach über eine Plattform des staatlichen Metallkonzerns China Minmetals versteigert, das Aluminium auf einer Plattform des Staatsunternehmens Norinco. Nur Firmen, die diese Metalle verarbeiten, dürfen mitbieten. Die zu versteigernde Menge Zink entspricht nach offiziellen Daten 5,7 Prozent der chinesischen Monatsproduktion vom Mai.

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