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Säule der Schande: Umzug nach Taiwan?

Die Säule der Schande in Hongkong

„Noch steht sie“, sagt Jens Galschiøt am Telefon – und der Stolz in seiner Stimme ist nicht zu überhören. Das Ultimatum sei abgelaufen, aber noch habe niemand die acht Meter hohe Skulptur aus rot angemaltem Beton beseitigt: ausgemergelte Körper mit schmerzverzerrten Gesichtern. Galschiøt hat die „Säule der Schande“ erschaffen. Sie erinnert an eines der dunkelsten Kapitel der chinesischen Geschichte: die blutige Niederschlagung der Proteste im Juni 1989. Seit 24 Jahren steht sie auf dem Gelände der Universität Hongkong. Doch nun soll sie weg. Pekings autoritäre Übernahme der Stadt lässt keinen Raum für dunkle Kapitel.

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