Themenschwerpunkte


Pekings Politik mit Kreditverträgen

Seit den frühen 2000er-Jahren hat China mehr als 2.000 Kreditverträge mit Entwicklungs- und Schwellenländern abgeschlossen. Über die Belt and Road Initiative (BRI) finanziert Peking Infrastrukturprojekte in dutzenden Ländern. Bei Energieprojekten gehören die chinesischen Entwicklungsbanken seit Jahren zu den größten Geldgebern. China hält beispielsweise mindestens 21 Prozent der Schulden der afrikanischen Länder. Dem Forscherteam um das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel ist es nun erstmals gelungen, 100 Kreditverträge chinesischer Entwicklungsbanken (84), der Zentralregierung (4), staatlicher Geschäftsbanken (8) und Lieferantenkredite (4) an 24 Staaten in Höhe von mehr als 36 Milliarden US-Dollar auszuwerten und sie in einer Datenbank aufzubereiten.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie 30 Tage kostenlos Zugang zum Professional Briefing und lesen Sie diesen und täglich weitere neue Qualitätsnachrichten.

Sie sind bereits Gast am China.Table? Jetzt einloggen

Mehr zum Thema

    Millionen Uni-Absolventen – und dennoch ein Mangel
    China für Scholz mehr Partner denn Rivale
    „Die Abkehr von China hätte einen hohen Preis“
    Tianjin wird Vorreiter der Digitalisierung von Häfen