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Parteitage der KP: Vom Konsens zur Xi-Ära

Die Mitglieder des Neuen Ständigen Ausschusses des Politbüros der chinesischen KP präsentieren sich vor einem Landschaftsgemälde. Am KP-Parteitag in diesem Jahr wird die Xi höchstwahrscheinlich wieder gewählt werden und seine Macht zementieren können.
Lange her: Xis erster Tag als Parteichef 2012 – er galt damals als Mann mit begrenzter Machtbasis

Im November vor zehn Jahren traten sieben Männer vor die in der Großen Halle des Volkes versammelten Journalisten: Der neue Ständige Ausschuss des Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas, an der Spitze Xi Jinping – gefolgt von dem heutigen Premier Li Keqiang und fünf weiteren Mitgliedern. Es war das Ende des 18. Parteitags. Ein Jahrzehnt würden diese Männer den höchsten Machtzirkel bilden, so die Erwartung. Nach fünf Jahren würde 2017 ein Kronprinz in das Gremium aufrücken, der Xi 2022 beerben werde. Der damals 59-jährige Xi galt als relativ unerfahren; seine Machtbasis als begrenzt – vor allem, weil mit dem als vergleichsweise reformfreudig geltenden Li Keqiang ein Protegé des direkten Xi-Vorgängers Hu Jintao an seiner Seite war.

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