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Kinoerfolg „Return to Dust“: Zu authentisch für Peking

Unkonventionelle Liebesgeschichte zwischen einem verarmten Bauern und einer körperlich behinderten Frau: Filmstill aus "Return to Dust" - der Film ist nun der Zensur in China zum Opfer gefallen
Unkonventionelle Liebesgeschichte zwischen einem verarmten Bauern und einer körperlich behinderten Frau: Filmstill aus „Return to Dust“

Dass „Return to Dust“ (隐入尘烟, zu deutsch in etwa „Versteckt in Staub und Rauch“, d.Red.) überhaupt jemals auf chinesischen Kinoleinwänden projiziert würde, ist bereits ein kleines Wunder. Denn der sperrige Film, der die unkonventionelle Liebesgeschichte zwischen einem verarmten Bauern und einer Frau mit körperlicher Behinderung erzählt, wartet mit all jenen Eigenschaften auf, die in der Volksrepublik das Mainstream-Publikum verschrecken und die Zensurbehörden auf den Plan rufen: ein niedriges Budget, statische Kameraeinstellungen und eine schwer zu verdauende Gesellschaftskritik.

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