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Mit Bioplastik gegen die „weiße Verschmutzung“

In China wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Und so verwundert es kaum, dass dort auch der Einstieg in die Produktion von Bioplastik gleich in ganz großem Stil erfolgt. Eine einzige Firma, der Chemiekonzern BBCA Group aus Bengbu, ist hier Vorreiter. Das Unternehmen will einem Bericht der japanischen Zeitung Nikkei zufolge seine Kapazität für ein neuartiges, auf Maisstärke oder Zuckerrohr basierendes Vorprodukt massiv ausbauen. BBCA will ab 2023 mehr davon herstellen, als bisher auf dem gesamten Weltmarkt verfügbar ist. Nämlich rund 700.000 Tonnen Polymilchsäure (Polylactic Acid, PLA) pro Jahr. Die Prognose für den globalen PLA-Absatz für 2023 liege bei 370.000 Tonnen, schreibt Nikkei Asia. „Wir wollen unsere Antwort auf die ‚weiße Umweltverschmutzung‘ zeigen“, zitierte die Zeitung BBCA-Präsident Li Rongjie.

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