Themenschwerpunkte


Angespannte Stimmung in Alaska

Wie kompliziert die Beziehungen zwischen China und den USA sind, zeigt allein die Reiseroute von Außenminister Antony Blinken zum Verhandlungsort, wohin er über den amerikanischen Kontinent hinweg aus Washington über Japan und Südkorea zurückgeflogen ist. Es wäre leicht für den amerikanischen Außenminister gewesen, zwei Stunden weiter nach Peking zu reisen, um dort seinen Antrittsbesuch zu machen. Stattdessen jedoch fliegt Blinken zurück nach Alaska. Er zwingt damit Außenminister Wang zu einem Acht-Stunden-Flug und empfängt ihn auf amerikanischem Boden. China muss also in die USA reisen, obwohl sich eigentlich ein neu ins Amt gekommener Amerikaner vorstellen will. Bei diesem diplomatischen Spiel jedenfalls heißt es Eins zu Null für Washington.

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