Tschechien und China: Beziehung in der Krise

Von
Marcel Grzanna
Marcel Grzanna ist Journalist für die China.Table Professional Briefings.

Die jüngere Historie des tschechischen Fußballklubs Slavia Prag taugt für das Drehbuch eines Melodramas mit Happyend. Die Hauptrollen besetzen ein abgewrackter Traditionsverein am Rande des Bankrotts und ein Investor aus Fernost. In der Kurzfassung geht die Geschichte so: Slavia steht aus Geldmangel kurz davor, den Spielbetrieb einstellen zu müssen, bis eine chinesische Firma das Ruder übernimmt, den Verein mit ihrem Geld so aufpäppelt, dass der nach fast zehn Jahren ohne Titelgewinn wie Phönix aus der Asche gleich dreimal die Meisterschaft erringt. Die Langversion der Geschichte ist zwar etwas komplizierter, aber Details spielen in ein paar Jahren im Fußball ohnehin keine Rolle mehr. Was Slavia Prag auf ewig erhalten bleibt, sind die Titel – dank chinesischem Kapital.

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