Wirtschaftsverein empfiehlt WhatsApp für Erstklässler

Eine Elterninitiative von Unternehmern nahe München hat zahlreiche Experten gegen sich aufgebracht. Die Elterngruppe rund um Jürgen Biffar, einem Gründer und Stifter, stellte Regeln für die Begrenzung der Nutzungszeit digitaler Medien von Kindern und Jugendlichen auf. Darin werden aber nicht nur zeitliche Rahmen für Kinder ab dem Vorschulalter empfohlen, sondern auch Social Media- und Messengerkanäle: WhatsApp für Erstklässler und TikTok für Drittklässler. „Instagram, Snapchat und TikTok halte ich für Kinder in diesen Altersklassen für ungeeignet“, sagte Thomas-Gabriel Rüdiger, Kriminologe und Medienexperte der Polizeihochschule Brandenburg. Im sogenannten Twitterlehrerzimmer lösten die Tipps wütende Reaktionen aus. Die Empfehlungen zeigten vor allem, schrieb etwa Susanne Posselt, „wie wenig sich viele Eltern mit den rechtlichen Grundlagen der eigenen Mediennutzung auskennen“.

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