Weniger Lesekompetenz in Grundschulen

Die aktuelle Schülergeneration in Deutschland zeigt eine wesentlich geringere Lesekompetenz als noch vor fünf Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Untersuchung zu den Folgen der Corona-Pandemie des Instituts für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund. Mithilfe des IGLU-Tests hat das Forschungsteam die Ergebnisse von 2.000 Viertklässlern aus den Jahren 2016 und 2021 miteinander verglichen. Bei der Lesekompetenz erreichen sie im Mittel 980 Punkte, das sind 20 weniger als 2016. „Drückt man es in Lernjahren aus, fehlt den Kindern im Durchschnitt etwa ein halbes Lernjahr„, sagt Ulrich Ludewig, Co-Leiter der Studie.

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