OECD-Bericht: Deutsche Lehrer verdienen im internationalen Vergleich sehr gut

Mit Blick auf den Lehrermangel kommt der diesjährige Bildungsbericht der OECD zu einem verblüffenden Ergebnis: Deutsche Lehrer gehören zu den Spitzenverdienern, nur in Luxemburg verdienen Lehrkräfte der Sekundarstufe I durchschnittlich mehr. Das Durchschnittsgehalt hierzulande ist sogar doppelt so hoch wie das Mittel in allen andere 38 OECD-Mitgliedsstaaten. Das Unterrichtspensum ist dagegen mit nur 641 Stunden geringer als im OECD-Durchschnitt (711 Stunden). OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher sagte bei der Vorstellung des Berichts, dem Lehrerberuf in Deutschland mangele es nicht an finanzieller, sondern „intellektueller Attraktivität“. Es fehlten Perspektiven für berufliche Entwicklung und Karriereaussichten. Lehrer arbeiteten außerdem zu wenig zusammen oder hätten Zeit, Schüler individuell zu fördern.

Jetzt weiterlesen

Lesen Sie diesen Text und das Bildung.Table Professional Briefing 30 Tage lang. Kostenlos und ohne Verpflichtung.

Sie sind bereits Gast am Bildung.Table? Jetzt einloggen

Mehr zum Thema

    Exklusiv: Fast alle Schüler wollen digital lernen
    Studienkreis: Deutlicher Anstieg bei Lese-Förderung
    Ukrainer ohne Schulplatz: Nothilfeprogramm gefordert
    Baden-Württemberg erprobt Sozialindex