Lernlücken kleiner als erwartet

Ziemlich genau ein Jahr und sechs Monate nach Beginn der ersten Schulschließungen liegt nun ein erster valider Befund über Lernrückstände vor. Danach ist die Gruppe der Schülerinnen und Schüler in den dritten Klassen Hamburgs, die als lernschwach eingestuft werden, um elf Prozent gewachsen. In der Mathematik hat sich ihre Zahl um 8,7 Prozent erhöht. Schulsenator Ties Rabe von der SPD sagte dazu: „Fernunterricht war und ist kein Ersatz für den Unterricht in der Schule, und die Schulschließungen haben gerade bei Kindern aus sozial benachteiligten Stadtteilen zu deutlichen Lernrückständen geführt.“ Martina Diedrich, die die Untersuchung durchgeführt hat, sagte Zeit Online: „Es ist spürbar, aber kein Erdrutsch. Man hätte auch Schlimmeres befürchten können.“

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