Infrastruktur-Ausbau in Sachsen-Anhalt stockt trotz Digitalpakt

Viele Digitalpakt-Projekte in Sachsen-Anhalt sind trotz Bewilligung noch nicht umgesetzt. 652 Projektanträge, die insgesamt 107 Millionen Euro kosten, liegen dem Landesverwaltungsamt vor. Davon sind 104 Millionen Euro bewilligt – ausgezahlt aber erst 1,4 Millionen. Das sagte Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) zur Deutschen Presse-Agentur.  Es scheitert also nicht beim Geld, sondern bei der konkreten Umsetzung der Projekte. „Das größte Problem bereitet mir dabei die Infrastruktur in den Schulen. Wir sehen am Abfluss der Digitalpakt-Mittel, dass es stockt. Es ist ganz wichtig, dass wir innerhalb der Schule WLAN haben“, sagte Feußner. Die damit verbundenen Baumaßnahmen laufen nicht reibungslos. Die CoronavirusPandemie, Liefer- und Materialschwierigkeiten sowie fehlende Kapazitäten bei umsetzenden Firmen verzögern den Infrastruktur-Ausbau an Schulen in Sachsen-Anhalt.

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