HPI-Schulcloud bleibt

Die drei Länder Brandenburg, Thüringen und Niedersachsen haben sich kurz vor Ende der Bundesförderung entschlossen, die HPI-Schulcloud (des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam) selbst weiter zu führen. Das bedeutet, dass das als Nationale Cloud gestartete Lernmanagementsystem bleiben kann. Das HPI hatte die Open-Source-Lernplattform im Auftrag des Bundes nur entwickelt. Das Betreiben und die Finanzierung durch den Bund wäre verfassungsrechtlich wohl nicht möglich gewesen. Derzeit benutzten 4.000 Schulen die Cloud, teilte das HPI mit. Allerdings konnten die drei Länder noch nicht genau angeben, wer der Betreiber der Cloud wird. „Voraussichtlich kommt dafür ein gemeinsam beauftragter Dienstleister ins Spiel“, sagte ein Sprecher der Thüringer Landesregierung. „Nähere Details können wir hierzu noch nicht bekanntgeben.“ Am Mittwoch wird die neue Betriebsform der Schulcloud auch im Thüringer Kabinett beschlossen.

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