Hamburg hält Corona-Studie unter Verschluss

Der Stadtstaat Hamburg weigert sich, die Ergebnisse seiner Coronavirus-Studien zu veröffentlichen. Auf eine Nachfrage via Informationsfreiheitsgesetz ließ der Schulsenator des Landes Hamburg, Ties Rabe (SPD), nun mitteilen, warum eine Herausgabe der Ergebnisse nicht möglich sei. Angeblich geht es um die Notwendigkeit, Spannungen zwischen den Bundesländern zu vermeiden. In der Begründung der Schulbehörde heißt es wörtlich: Die Herausgabe von Informationen müsse dann verweigert werden, wenn „deren Bekanntmachung die Beziehungen zu einem anderen Land oder zum Bund gefährden würde.“ Hamburg verantworte die Studie nicht allein, daher seien die Interessen der anderen Länder und möglicherweise auch die Interessen des Bundes tangiert. „Die isolierte Herausgabe der angefragten Informationen durch die Behörde für Schule und Berufsbildung würde die Beziehungen zu den anderen Ländern voraussichtlich belasten.“

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