Grundschulen, Sprachförderung: Kampf um Großprojekte der Bildung beginnt

Wenige Tage nach Vorlage der Erläuterungen zum Haushaltsbuch 2023 beginnt der Kampf um den Bildungsetat. „Die Bundesregierung scheint vor lauter Krisenmodus die Bedürfnisse von Familien hinten anzustellen“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union, Nadine Schön. Die Digital- und Bildungspolitikerin bezieht sich dabei auf den fehlenden Abschluss einer neuen Vereinbarung zum Ausbau der Grundschulen für den Ganztag, der eigentlich schon im Haushalt verankert ist. „Wir hatten noch im Jahr 2020 einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2025 auf den Weg gebracht und ein Sondervermögen in Höhe von 3,5 Mrd. zum Ausbau der entsprechenden Bildungs- und Betreuungsangebote eingerichtet“, sagte Schön zu Bildung.Table. Nachfragen beim Familienministerium über die Zukunft des Programmes seien vage geblieben. Bisher standen 750 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Bei vielen Schulträgern läuteten aber bereits die Alarmglocken. Sie brauchen Planungssicherheit, wie viel Geld sie im Jahr 2023 in den Ausbau der Grundschulen investieren können.

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