Eduki erleichtert Lehrkräften „remix and share“

Die Sammlung von Lerninhalten und Unterrichtsentwürfen im Netz Eduki macht Lehrkräften künftig das Leben leichter. Ab sofort können Lehrerinnen und Lehrer die bei Eduki geladenen Materialien einfacher bearbeiten und Schülern per Link zuteilen. Dies ist möglich, weil das Unternehmen von Max Maendler den KonkurrentenPearUp“ gekauft hat. PearUp bietet Werkzeuge, um interaktives Lernmaterial zu bearbeiten, zu ergänzen und zu verteilen („remix and share“). Dadurch macht Eduki auch einen Schritt Richtung Open Educational Resources (OER), offene Lernmaterialien. Denn PearUp wirbt damit, dass zu seiner großen Sammlung von interaktiven Arbeitsblättern auch kostenfreie OER gehören. Bei PearUp findet man zum Beispiel Material der freien OER-Lernplattform Serlo.

Bisher konnte man auf Eduki nur Dateien teilen, also vor allem PDFs. Die konnten die Lehrkräfte ausdrucken und den Schülern als Papier geben. „Künftig gibt’s neben den Dateien auch interaktive Übungen online“, sagte Maendler Bildung.Table. „Das sind Online-Quizzes wie bei kahoot oder quizlet, Online-Übungen wie bei Anton, Online-Tests, Online-Projekte, Online-Alles, was man zum digitalen Unterrichten braucht.“ Das neue Angebot ist unter dem Namen „Eduki interactive“ zu finden sein. Es wird morgen offiziell verkündet.

Die technischen Möglichkeiten von PearUp werden ab sofort für den deutschsprachigen Dienst von Eduki eingebaut. Das bedeutet, dass die ersten Eduki Interactive Materialien noch vor Ende des Jahres in den DACH-Ländern verfügbar sein werden. Die Umsetzung in den spanischen, lateinamerikanischen und französischen Märkten werde im ersten Quartal 2023 erfolgen. Anna Fehrenbach, Mitgründerin von PearUp, sagte, „so können wir Lehrer*innen gemeinsam dabei unterstützen, die bestmögliche Schulbildung zu liefern.“ Material, das mit PearUp bearbeitet wurde, lässt sich leicht per Link oder Einladungs-Code an Schüler weitergeben. Christian Füller

Mehr zum Thema

    Betriebe wollen mehr ausländische Azubis
    GoStudent schluckt Nachhilfeanbieter Studienkreis 
    Opposition kritisiert Pläne für Bildungsgipfel
    Studie: Digitale Medien fördern kein kritisches Denken