Digitalverein hilft Schulen

Die Digitalisierung stellt Schulen, Eltern und Schüler vor viele Fragen. Der Digitalverein „Digitalcourage“ bietet nun Antworten. Seit Juli ist der Verein aus Bielefeld mit einem „Netzwerk Freie Schulsoftware: Schulen helfen Schulen“ online. Dort bekommen all jene Rat, die digitale Bildung umsetzen und sich von Politik, Ministern und Schulträgern im Stich gelassen fühlen. Der Bedarf und zugleich die Hilfebereitschaft sind groß: Nur eine Woche nach Start waren 400 Hilfsangebote eingegangen, teilt der Digitalverein mit. Die Nutzer sind LehrerInnen, die nicht wissen, wie sie digitalen Unterricht gestalten können, ohne in Konflikt mit dem Datenschutz zu kommen. Oder Eltern auf der Suche nach alternativen Tools, die wirklich funktionieren. Auch Schulen brauchten Orientierung, um sich bei der Ausrüstung mit Endgeräten nicht willenlos den Microsofts und Apples hinzugeben. „Dass Schulen sich von den Big Playern des Marktes bezirzen lassen, ohne nachzudenken, was mit den Daten der Lehrer und Schülerinnen passiert, kann man ihnen nicht einmal verübeln“, sagte die Medienpädagogin Jessica Wawrzyniak. „Wir müssen aber schleunigst gegensteuern und Kinder so vorbereiten, dass sie ihre Grundrechte verstehen und ihre Privatsphäre achten“.

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