Mainz: digitale Schule in der Kritik

Stefanie Hubig verhandelte gerade noch als rheinland-pfälzischer Bildungsministerin für die SPD in den Koalitionsgesprächen in Berlin über die Zukunft der digitalen Bildung. Zu Hause in Mainz gerät ihr eigener Reformprozess über die digitale „Schule der Zukunft“ derweil schwer in die Kritik. Der Philologenverband äußerte sich skeptisch über das Vorhaben. „Wir wissen noch nicht, ob es dabei überhaupt um digitale Bildung geht – oder um die Individualisierung des Lernens und die Auflösung der Klassenstrukturen,“ sagte die Vorsitzende des Verbandes der Gymnasiallehrer, Cornelia Schwartz, Bildung.Table. Insgesamt 17 Millionen Euro sollen laut Landesregierung in den nächsten Jahren in die pädagogische Transformation der Schulen in Rheinland-Pfalz fließen. Am Ende dieses Prozesses werde es nicht nur eine einzige Leuchtturmschule geben, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Jede Schule könne eigene Schwerpunkte setzen, im Jahr 2022/23 sollen die ersten damit starten. Der Prozess startete am Freitag mit 150 Teilnehmern in Mainz. 

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