Buchhandel fordert Urheberrechts-Anpassung

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldete einen fortlaufenden Absatz- und Umsatzrückgang bei digitalen und gedruckten Lehrbüchern. Schuld daran sei unter anderem die lizenzfreie Nutzung im Rahmen des Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes (UrhWissG). So heißt es in einer Pressemeldung des Börsenvereins, der ein „Lehrbuchmonitoring“ von rund 42.900 Lehrbüchern zugrunde liegt. Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf Bücher für Lehrende und Studierende an Hochschulen. Der Umsatz von diesen Lehrbüchern sei im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 8,74 Prozent zurückgegangen, der Absatz um 11,35 Prozent. Man habe die Absatzrückgänge mit geringen Preisanpassungen auffangen können, um sie „vollständig zu kompensieren“, sei eine Steigerung der Durchschnittspreise um 20 Prozent nötig gewesen. Dies habe man den Studierenden nicht zumuten wollen.

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