Berufswahl in der Pandemie: verzögert und weniger autonom

Mindestens jeder achte Schulabgänger ist in der Pandemie mit Verzögerung in die Berufsausbildung gestartet. Die Berufwahl waren außerdem weniger selbstbestimmt. Doppelt so häufig wie vor der Pandemie griffen Schulabgänger auf Notlösungen zurück. Wer sich etwa für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschied, tat dies deutlich seltener auf eigenen Wunsch. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Frank Tillmann am Dienstag bei der Jahrestagung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) vorgestellt hat. Die Forscher haben Abgänger von Haupt- und Realschulen vor der Pandemie (2017/18) und während der Pandemie (2019/20) befragt. Im Einzelfall achteten sie auf Vergleichbarkeit beim Geschlecht, sozioökonomischen Status, den Schulnoten und der Frage, ob jemand eine Migrationsgeschichte hat.

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