Lea Schulz: Konzept für digitale Inklusion

Lea Schulz: Konzept für digitale Inklusion
Lea Schulz

Eigentlich wollte Lea Schulz nach dem Abitur gar nichts mehr mit Schule zu tun haben. Sie hatte zwar nie Probleme mit dem Lernen, ging immer gerne in den Unterricht. Doch weil in ihrer Patchworkfamilie alle vier Elternteile Lehrer:innen waren, wollte sie eine andere Karriere einschlagen. In Freiburg hatte sie schon einen der begehrten Psychologie-Studienplätze bekommen. Doch dann wurde sie schwanger und zog nicht in den Süden, sondern blieb in ihrem Heimatort Flensburg. Sie schrieb sich für zwei Fächer ein, die Psychologie wenigstens ein bisschen ähneln: Sozialpädagogik und Mathematik.

Lea Schulz ist heute Sonderschullehrerin und Studienleiterin. Sie hat ein Wort erfunden, das Digitalisierung und Inklusion im Bildungssystem zusammenführt: Diklusion. Es ist ein Begriff, der beide Leidenschaften von Lea Schulz, heute 37 Jahre alt, miteinander verbindet: digitale Medien und Pädagogik. Nach ihrem Studium ging die junge Mutter zunächst nach Berlin. Sie entwickelte für die Online-Plattform Bettermarks eine Mathe-Lernapp.

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