Benedict Kurz, Knowunity-Gründer

Auf dem Fot ist Benedict Kurz zu sehen, Gründer der App Knowunity
Benedict Kurz, Gründer der Lern-App Knowunity.

Benedict Kurz ging noch zur Schule, als er mit Knowunity seine eigene Lern-App gründete. Sie ist heute mit nach eigenen Angaben mehr als zwei Millionen Nutzer:innen eine der erfolgreichsten auf dem deutschen Markt. Für ihn und seine vier Mitgründer, Yannik Prigl, Julian Prigl, Lucas Hild und Gregor Weber, kam die Idee nicht von ungefähr, schließlich war das Thema Schule für die jungen App-Entwickler noch sehr präsent. „Wir haben die App aus unseren eigenen Problemen heraus entwickelt“, sagt Kurz. Schüler seien den ganzen Tag in den sozialen Medien unterwegs. „Da gibt es Angebote für einfach alles. Aber es kann nicht sein, dass junge Menschen auf allen Ebenen mit digitalen Plattformen arbeiten, außer im Bildungsbereich.“

Vier Mitarbeiter prüfen die 140.000 Inhalte

Genau das soll die Besonderheit von Knowunity ausmachen: Sie verbindet die Aspekte einer Lern-App mit den Fähigkeiten eines sozialen Netzwerks. Die App gliedert sich in drei Bereiche: Sogenannte Knows bieten Wissen, Lernzettel und Karteikarten aus insgesamt 42 Fächern, von Klassikern wie Deutsch, Mathe und Englisch bis hin zu Psychologie, Gesundheit oder Darstellendes Spiel. Die Lerninhalte werden von den Nutzer:innen selbst erstellt, was sie zu sogenannten Knowern macht.

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