Der Messenger als Seminar-Raum

Welchen pädagogischen Vorteil hat ein Messenger beim Lernen im Seminar beziehungsweise in der Klasse? 

Die synchrone Kommunikation via Messenger möchte ich nicht mehr missen. Ich kann so jederzeit auf einem sehr niederschwelligen Niveau und in einer Kommunikation auf Augenhöhe mit den Studierenden in Kontakt bleiben. Es entsteht praktisch ein eigener virtueller Seminarraum. Ich kann tatsächlich one-to-many alle erreichen, wenn ich das möchte. Ich kann das, ohne Umwege zu gehen über Mail, Content-Managementsysteme oder andere Lernplattformen. Wenn nun noch eine kollaborative Office-Umgebung und ein progressives Ablagesystem wie Miro hinzukommt, dann kann ich folgenden – erweiterten – Workflow in der Seminargruppe abbilden: Wir arbeiten asynchron im Seminar und Unter-Lerngruppen zusammen und verständigen uns darüber synchron im Messenger. So sehen die Studierenden nicht nur ihren eigenen Arbeitsfortschritt, sondern auch den der anderen Studierenden. Allein das setzt eine Dynamik frei, die mit einem rein analogen Seminar kaum noch zu vergleichen ist.

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