Welcher Unterricht ist in Berlin verzichtbar?

Der Berliner Senat geht davon aus, dass ab dem ersten Schultag nach den Sommerferien 920 Lehrkräfte fehlen. Nach den Plänen von Bildungssenatorin Astrid Busse (SPD) sollen daher die Schulen eigenverantwortlich die sogenannten Profilstunden streichen. Dabei kann es sich um Förderunterricht im Lesen, Rechnen oder Schreiben handeln – oder eben um Unterricht, der das Profil der Schule schärft, etwa Biologie und Physik oder Geschichte und Ethik. Je nach Schulform und Klassenstufe gibt es in Berlin zwei bis fünf Profilstunden pro Woche.

Aber: Eine Kürzung der Profilstunden halten selbst Busses eigene SPD-Parteimitglieder für eine schlechte Idee. Auf ihrem Landesparteitag am Wochenende stimmten sie einem Antrag unter Federführung von Maja Lasić und dem bildungspolitischen Sprecher der Fraktion, Marcel Hopp zu.

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