Technokraten am Werk

Die Kritik von Erziehungswissenschaftler Karl-Heinz Dammer ist fundamental: Die digitale Bildungspolitik in Deutschland sei von einer „eindeutig technokratischen Schlagseite“ geprägt, teilt er Bildung.Table auf Anfrage mit. Pädagogik werde ökonomischen Interessen untergeordnet – und die Politik folge den Stimmen interessengeleiteter Netzwerke. Dammers ausführliche Kritik lässt sich in einem Gutachten des Heidelberger Pädagogik-Professors nachlesen (zum Download). Der Philologenverband NRW hat ihn dafür beauftragt.

Auf 44 Seiten analysiert Dammer die schulischen Digitalstrategien der Länder – am Beispiel des Impulspapiers II des NRW-Schulministeriums sowie der Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zum „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“.

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