Nature-Studie entdeckt große Corona-Lernlücke

Diese Studie könnte Aufsehen erregen. Denn sie nimmt für sich in Anspruch, in dem führenden Wissenschaftsmagazin Nature erstmals einen Überblick über Lernlücken während Corona zu geben. Aber diese Untersuchung wird wohl auch Aufsehen erregen, weil sie Zahlen berichtet, die für Deutschland nicht verallgemeinert werden können – und eine Studie unberücksichtigt lässt. Aber der Reihe nach. 

Die Zusammenfassung des Papiers von Bastian Betthäuser und seinen Co-Autoren ist spektakulär. In der Coronapandemie haben danach Schülerinnen und Schüler 35 Prozent ihres normalen Lernzuwachses pro Schuljahr nicht realisiert. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie mit dem Titel „A systematic review and meta-analysis of the evidence on learning during the COVID-19 pandemic„. Die Online-Fachzeitschrift Nature Human Behaviour veröffentlichte sie am Montag.

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