EU-Vorgabe: Ukrainische Willkommensklassen sind keine Dauerlösung

Für die vielen überlasteten Schulleiter war es eine Hiobsbotschaft: Vor gut einem Monat verkündete KMK-Präsidentin Karin Prien, sie rechne mit mindestens 400.000 ukrainischen Kindern und Jugendlichen, die nach Deutschland fliehen werden. Was es dafür an den Schulen braucht? Räume, Material, vor allem aber: Lehrer:innen, die bereit sind, noch mehr Aufgaben zu schultern.

Die Lösung, zumindest für den Moment, sind Willkommensklassen. Das ist der Weg, den viele Bundesländer eingeschlagen haben. Für Bayern präsentierte Kultusminister Michael Piazolo vor zwei Wochen konkrete Zahlen: 22.000 ukrainische Schüler seien in den Schulen angekommen. Darauf habe die Staatsregierung mit 1.000 Willkommensgruppen und 2.700 Lehr- und Willkommenskräften reagiert (zur Pressekonferenz).

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