Ein bisschen Frieden

Gipfel mit wenig Gästen: Hamburgs Senator Rabe, KMK-Präsidentin Busse und Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger gestern in Berlin.

So viele Kameras hat eine Bildungsforschungstagung wohl nie erlebt. Geschickt hat das BMBF die zweitägige Tagung in Berlin gekapert, um im Kreise der Bildungsforscher den Ampel-Bildungsgipfel stattfinden zu lassen. Noch bei der Einladung im Dezember war der Gipfel mit drei Stunden anberaumt, später wurde er auf zwei Konferenztage ausgedehnt. Viele Forscher, so hört man auf den Fluren des Berliner Kongresszentrums, wunderten sich über das vom BMBF selbstbewusst ergänzte Programm – das aus einer Fachtagung ein Medienevent machte. 

Das negative Pressecho der letzten Tage, nachdem 14 von 16 Landesministern abgesagt hatten, ließ Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) sich nicht anmerken. Dass auch zwei kommunale Spitzenverbände ihre Teilnahme auf dem Podium kurzfristig absagten, brachte sie nicht aus der Ruhe. Tatsächlich hatte Stark-Watzinger schon vor dem Gipfel die Erwartungen beinahe auf Normalnull kalibriert.

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