Der Kongress der EdTechs tanzt nicht

Man sieht einen Bildschirm auf einem Schreibtisch: EdTech-Summit Startups
Deutschland fehlt weiter ein attraktives Ökosystem für junge EducationTech-Unternehmen.

In der großen Halle des Bielefelder Lokschuppens steht eine Rodeo-Maschine. Man kann versuchen, sich auf dem Rücken eines elektrischen Bullen zu halten. Nur dass bei dem EdTech Next Summit der Stier ein Einhorn ist, jenes Maskottchen also, das für den Wert von einer Milliarde Euro steht. Auf der Bühne der Haupthalle allerdings machen die Veranstalter den versammelten Start-ups und Gerne-Gründern wenig Hoffnung: „Es ist unglaublich schwer, in die Schulen hinein zu kommen„, sagt Nik Riesmeier von der Founders Foundation, die das EdTech-Next-Förderprogramm betreut. 

1000 Besucher haben sich angemeldet, um beim ersten Gipfel-Treffen dabei zu sein, das sich exklusiv an EdTechs wendet. Drei Jahre lang wird es den Summit geben. Die Bielefelder Founders-Foundation begleitet Gründer und schärft ihre Ideen, Geschäftsmodelle und Pitch-Fähigkeiten. Alle sind einerseits wahnsinnig nett zueinander, andererseits wird der „schwierige Bildungsmarkt“ mit so harten Strichen gezeichnet, dass sich keiner überschießende Hoffnungen macht. 

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