Datenflat für Schulen ziemlich platt

Daten-Flatrates für Schulen, die die Bundesregierung von den Telekom-Anbietern gefordert hat, verstoßen zum Teil gegen das Gebot der Netzneutralität. Das ist das Ergebnis einer Anfrage der Linken-Abgeordneten Anke Domscheit-Berg. „Bis heute gibt es kein Angebot, das Bildungsgerechtigkeit herstellt„, kritisierte sie im Gespräch mit Bildung.Table. „An digitaler Bildung müssen alle Schülerinnen und Schüler teilhaben können, weil ein unterschiedlicher Zugang auch unterschiedliche Bildungschancen mit potenziell lebenslangen Folgen bedeutet.“ 

Ein funktionsfähiges und erschwingliches Angebot für Schulen ist extrem wichtig. Denn unter einem Mangel leiden 80 Prozent der deutschen Schulen bei der Digitalisierung besonders: Sie haben keinen Anschluss ans schnelle Internet. Das hat jedenfalls eine Analyse der Telekom ergeben. Dass Schulen nicht zuverlässig ans Netz angeschlossen sind, betrachten Eltern, Schulleiter wie auch Lehrer in Umfragen als das große infrastrukturelle Hindernis für digitale Schule.

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