Brennpunkt-Schulen: „Geld allein hilft nicht“

Mehr Geld im Schulbudget führt nicht automatisch dazu, dass sozial benachteiligte Schüler besser lernen können. Statt nur Geld sollten Schulleitungen daher handfeste, auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schule ausgerichtete Unterstützung erhalten. Das ist eines der zentralen Ergebnisse zu dem die Wübben-Stiftung, die sich für faire Bildungschancen engagiert, bei ihrem Programm „impakt schulleitung“ kommt.

Fünf Jahre lang wurde untersucht, wie gute Unterstützung aussehen kann. Leitungen von Brennpunktschulen bekamen Know-how an die Hand, um ihre Schule weiterzuentwickeln. Das Pilotprojekt in NRW lief von 2015 bis 2020 und wurde vom Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie (IBB) der Pädagogischen Hochschule Zug evaluiert. Inzwischen gibt es das Programm auch an Schulen in Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Berlin. Insgesamt haben bereits 220 Schulen teilgenommen. Morgen sollen die Ergebnisse in Berlin präsentiert werden.

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